Datenkuration
Datenkurations-Projekt
Begleitete Auswahl und Aufbereitung eines konkreten Datenbestands für ein Modellprojekt.
Wie eine Datenkuration tatsächlich abläuft
Der Prozess beginnt mit einer Analyse des vorhandenen Datenbestands: Wie viele Aufnahmen sind Duplikate oder nahezu identisch, welche decken seltene, aber wichtige Fälle ab? Diese Analyse bestimmt, wie stark der Bestand reduziert werden kann, ohne Qualität zu verlieren.
Bildrechte werden vor Projektstart geklärt, insbesondere wenn Aufnahmen Personen zeigen. Wo eine Klärung nicht möglich ist, werden betroffene Aufnahmen aus dem Projekt ausgeschlossen, statt stillschweigend verwendet zu werden.
Am Ende steht eine gemeinsame Abnahme anhand vorher vereinbarter Qualitätskriterien für den reduzierten, kuratierten Datenbestand.
Was enthalten ist
- Ein konkreter Datenbestand wird auf Redundanz, Qualität und Relevanz für das Modellziel geprüft.
- Duplikate und wenig informative Aufnahmen werden aussortiert, bevor Kennzeichnungsaufwand entsteht.
- Abnahmekriterien werden vor Projektbeginn schriftlich festgehalten.
Bedingungen
- Der Zeitplan hängt von der Verfügbarkeit und Grösse des bereitgestellten Datenbestands ab.
- Änderungen am vereinbarten Umfang während des Projekts werden schriftlich als Nachtrag festgehalten.
- Eine produktive Nutzung der Daten beginnt erst nach Unterzeichnung des Auftragsverarbeitungsvertrags.
Lizenzbedingungen, Nutzerlimiten und Kündigungsregeln stehen in den AGB; Angaben zu KI-Grenzen und menschlicher Prüfung stehen in der KI-Transparenz.